Projekt

VIA IMC

Georeferenzierte Schadenserfassung auf der BAB A9

Georeferenzierte Schadenserfassung auf der BAB A9

Zur Erfassung von Schäden sind Bauleiter und alle Verantwortlichen am Bau bisher die Straße mit einem Messrad abgelaufen und haben jeden Zentimeter einzeln gemessen. Alle Schäden wurden per Hand erfasst und in Kalkulationstabellen übertragen.

Um die Schadenserfassung zu optimieren, hat VIA IMC ein digitales Programm entwickelt – maßgeschneidert auf die Anforderungen von Bauleitern.

Das Erfassungstool beschreibt und illustriert den Schaden des Bauteils und wie stark sich der Schaden bereits ausgedehnt hat. Das Programm vergleicht dazu Bilder und Informationen von Schäden und Bauteilen mit Daten aus einem Schadenskatalog. Diese Datenbank listet über 1000 Schäden und Informationen über den Zustand von Bauteilen. 

Weniger Aufwand bei der Datenauswertung  

Bauleiter und alle Verantwortlichen am Bau müssen das erfasste Bauteil nicht mehr händisch in einer Kalkulationstabelle suchen. Sie müssen nicht mehr Straßen ablaufen, um zu sehen, an welcher Stelle welches Bauteil einen Schaden hat. Das Tool führt sie direkt zum Schaden – mobil, digital und in Echtzeit. Die „echte Welt“ an der Straße verschmilzt mit der „digitalen Welt“ am Bildschirm. 

Die Erfassungssoftware ist Tablets mit einem GPS-Empfangsgerät installiert. Bauteilschäden werden auf den Zentimeter genau gemessen.  

Das digitale Schadenserfassungstool von VIA IMC bietet folgende Funktionen:  

  • Schadenserfassung mit einem präzisen Messgerät 

  • Auswahl von Schäden über einen umfangreichen Schadenskatalog  

  • Direkte Zuordnung von Schäden mit Detailinformationen und Fotos 

  • Referenzierung von Bauteilen: Jedes beschädigte Bauteil erhält eine Koordinate 

  • Referenzierung von Geo-Daten: Jeder Schaden wird mit seinen Koordinaten über Satellitenbilder und auf Karten dargestellt