Building Information Modeling (BIM)

Heute schon sehen, wie die Strecke morgen liegen wird.

Die „Digitale AGENDA“ der Bundesregierung 2014 – 2017 zielt auf eine verbesserte Projektvorbereitung und Durchführung von Großprojekten in den gesetzten Kosten und Terminrahmen ab. Es wurde ein „10-Punkte-Aktionsplan“ veröffentlicht, der u. a. die verstärkte „Nutzung digitaler Methoden – Building Information Modeling“ anregen soll. BIM birgt ein erhebliches Unterstützungspotential zu mehr Kostentransparenz und Termintreue:

- Höhere Kostensicherheit und Effizienzsteigerung

- Höhere Terminsicherheit

- Akzeptanzsteigerung bei großen Infrastrukturprojekten

- Besseres Risikomanagement

- Bessere Planungsqualität

- Bessere Lebenszyklusbetrachtungen

Bis Ende 2017 soll eine sog. Vorbereitungsphase abgeschlossen sein, danach folgt eine dreijährige Erfahrungs- und Standardisierungsphase. Ab 2020 soll dann eine regelmäßige Implementierung von BIM bei neu zu planenden Projekten stattfinden.

Kosten- und Planungssicherheit gehören heute zu jedem Großprojekt wie Ausschreibung, Vergabe, Planung und Zeitmanagement. Hier bietet das ausgereifte, datenabasierte Building Information Management (BIM) softwaregestütztes, ganzheitliches Visualisieren und Kalkulieren. Dabei verbessert die rechnerische Simulation des Bauprozesses neben der Kosteneffizienz auch die Wettbewerbstauglichkeit.

Digitale Bauwerksmodelle auf Basis durchgängig kalkulierter und optimierter Bauprozessdaten sind ein eindeutiger Kosten- und Wettbewerbsfaktor im hart umkämpften Ausschreibungssegment. Die aus dem Building Information Management (BIM) heraus generierten Planungsdaten zur virtuellen Darstellung, Massenermittlung und Abrechnung liefern heute die Basis für einen fundierten, detailierten und versierten Kalkulations- und Beratungsprozess.